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RLP

18.12.2017

Multiplikator*innenfortbildung: „Antimuslimischer Rassismus“

Mit Dr. Türkan Kanbicak vom Fritz-Bauer-Institut am Dienstag, 17. April 2018, 10 Uhr, in der Gedenkstätte KZ Osthofen

Unsere Referentin Dr. Türkan Kanbicak vom Fritz-Bauer-Institut war Lehrerin an einer Berufsschule in Frankfurt, außerdem Lehrbeauftragte der Hochschule Fulda im Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften. Seit 2013 ist sie an das Pädagogische Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums abgeordnet. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Judentum und Islam, Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus, mediale Konstruktion des Anderen und Extremismen. Sie leitet das Kulturprojekt „AntiAnti – Museum Goes School“, das sich dezidiert an bildungsbenachteiligte Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen richtet und sich als antisemitismuskritische Extremismusprävention versteht.

Die Veranstaltung ist nach Pt. 4.2 der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend vom 16.05.2003 als dienstlichen Interessen dienend anerkannt.

Worum geht es bei der Fortbildung in Osthofen? Rassismus beschreibt allgemein ein Phänomen, in dessen Kern Personen oder soziale Gruppen aufgrund quasi biologischer Merkmale abgewertet und die eigene Gruppe (Ingroup) aufzuwerten versucht wird. Längst haben sich neben den an „natürlichen“ Merkmalen orientierenden Rassismen neue Varianten wie die Konstruktion von Muslimen und des Islams, als eigenständige Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entwickelt und in der breiten Mitte der Gesellschaft etabliert. In diesem Workshop sollen die Erscheinungsformen des antimuslimischen Rassismus dargestellt und diskutiert werden.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Förderverein Projekt Osthofen e.V.