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09.05.2017

Studienreise zu Erinnerungsorten und Museen des Ersten und Zweiten Weltkriegs in Nordfrankreich

Studienreise vom 28. Oktober bis 1. November 2017 für Lehrkräfte und Interessierte aus Rheinland-Pfalz und Hessen

Mémorial in Péronne

Blick in die Ausstellung des Mémorial in Péronne.

Nordfrankreich mit seinen Departements Nord, Pas-de-Calais und der Picardie war Schauplatz blutigster Auseinandersetzungen während des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Noch heute ist die Landschaft geprägt von den Spuren beider Kriege.

In der Picardie, an der Somme, fand 1916 eine der schlimmsten Schlachten des Ersten Weltkriegs statt. Zahlreiche Friedhöfe zeugen davon und dokumentieren, wie „international“ dieser Krieg war.

Im Zweiten Weltkrieg waren die Departements Nord und Pas-de-Calais vom besetzten Frankreich getrennt und direkt dem deutschen Militärbefehlshaber, der seinen Sitz in Brüssel hatte, unterstellt.

Die von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung angebotene Studienreise möchte auf Spurensuche gehen: Friedhöfe, die an den Ersten Weltkrieg erinnern, Überreste des Atlantikwalls sollen besichtigt werden, ebenso wie die beiden wichtigsten Museen: das Historial de la Grande Guerre in Péronne und La Coupole in der Nähe von St. Omer. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beider Museen werden Einblicke in ihre pädagogische Arbeit geben und ihre Erinnerungsarbeit vor Ort darstellen.

Für Pädagoginnen und Pädagogen aus dem schulischen und außerschulischen Bereich sowie für in der Gedenkarbeit tätige Interessenten bietet die Tour die Gelegenheit, mit Akteuren der französischen Erinnerungsarbeit ins Gespräch zu kommen und Orte kennenzulernen, die viele Möglichkeiten für die Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg, Nationalsozialismus, Aufarbeitung und Erinnerungsarbeit bieten.

Hier finden Sie den genauen Programmablauf mit Anmeldung.