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RLP

15.08.2017

Ferienworkshop: Spuren der NS-Zeit in der Region

Vom 11.8 bis 12.08 2017 organisierte die Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert einen Ferienworkshop für Schülerinnen Schüler.

Foto: LpB

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Foto: LpB

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Vom 11.8 bis 12.08 2017 organisierte die Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert einen Ferienworkshop für Schülerinnen Schüler. Im Schulunterricht kommt Regionalgeschichte wenig bis gar nicht vor und so gingen die Jugendlichen auf eine zweitägige Spurensuche um herauszufinden, welche Spuren die NS-Zeit in ihrer Region hinterlassen hatte. Am ersten Tag stand ein Stadtrundgang in Trier (Trier im Nationalsozialismus und Stolpersteine erzählen) in Kooperation mit der AG Frieden auf dem Programm. Nachmittags erfuhren die Schülerinnen und Schüler vom Schicksal des in Trier geborenen Widerstandskämpfers Andreas Hoevel, der mit seiner Frau wegen „Rundfunkverbrechen“ zum Tode verurteilt worden war. Anhand von Gerichtsakten könnten die Jugendlichen seinen Leidensweg nachzeichnen. Der zweite Tag begann mit einem Besuch der Westwallruinen in Großkampen. Anschließend ging die Fahrt weiter nach Belgien, wo Dr. Herbert Ruland den Jugendlichen die verheerenden Folgen der Ardennenoffensive im Winter 1944/45 für die Region erläuterte. In Malmedy und Wereth z. Bsp. beging die Waffen-SS zahlreiche Kriegsverbrechen, indem sie Gefangene die sich bereits ergeben hatten, ermordete. Zum Abschluss besuchte die Gruppe den amerikanischen Soldatenfriedhof Henri-Chapelle. Teilgenommen hatten Schülerinnen und Schüler der IGS und des Gymnasiums in Hermeskeil.